Willkommen auf dem digitalen Kontinent

Robotik-Projekte und die Beschäftigung mit Mini-Robotern stehen bei Schülern der Albertus-Magnus-Realschule
ganz hoch im Kurs. Foto: Albertus-Magnus-Schule
Die Schule der Zukunft ist in der Albertus-Magnus-Realschule längst Realität. Schüler bringen
hier Mini-Robotern das Laufen bei und entwerfen mittels AutoCad St. Ingberter Bauwerke in
Miniatur, um sie später im 3D-Drucker auszuplotten. Keine Hefte, keine Bücher, keine reale
Bibliothek – noch ist das Zukunftsmusik, doch die Schule 4.0 wird kommen.

Da ist sich Thomas Bonerz,
Schulleiter der vielfach ausgezeichneten
Schule, ganz sicher.
„Zwar ist die Schule 4.0 analog
zur Wirtschaft 4.0 noch eine Vision
und es braucht Risikobereitschaft
und viel Überzeugungsarbeit,
aber wir erzielen mit unseren
wegweisenden Projekten eine
große Wirkung“, erklärt der
Mathematik- und Physiklehrer.
Zusammen mit seinem Team
und außerschulischen Partnern
aus Wissenschaft, Wirtschaft
und Institutionen initiiert er anwendungsbezogene
IT-, MINTund
Robotik-Projekte, die ahnen
lassen, wohin die digitale, respektive
Zukunftsreise führt.

Grundsound der Schule:
Werte, Leistung, Zukunft

„Wir haben vor einigen Jahren
Robotik als Unterrichtsfach eingeführt;
ab kommendem Schuljahr
wird das Fach Astronomie
dazukommen. Interessanterweise
zählen auch soziale, musische
und kreative Projekte sowie
die Hauswirtschaft zu unseren
Rennern“, fasst Thomas Bonerz
die Vorlieben der jungen Menschen
zusammen.

Rund 530 Schüler besuchen die
staatlich anerkannte Privatschule,
genau 34 Lehrer tragen Verantwortung
für sie und ihre schulische
Ausbildung. Jede Schulklasse
wird von Beginn an von einem
einzigen Klassenlehrer
durch die sechsjährige Schulzeit
navigiert. Ist das nun gut? In einer
langfristigen Schüler-Lehrer-
Beziehung wächst das gegenseitige
Vertrauen und wirkt
sich förderlich auf die Leistungsbereitschaft
der Schüler aus. Zudem
fallen die jungen Menschen
nicht durchs soziale Netz, wenn
sie in eine schwierige emotionale
Lage geraten.
Überhaupt scheint der Dreiklang
aus Leistungsforderung, Strukturbildung
und gegenseitiger
Wertschätzung ein Garant für die
offiziell attestierte hohe Lehrerund
Schülerzufriedenheit zu
sein. Und stützt schlussendlich
den leistungsorientierten Charakter
der Realschule.

Schulisches Niveau wird
kontinuierlich verbessert

„Wir nehmen an vielen Zertifizierungsprozessen
teil, um unser
schulisches Niveau kontinuierlich
zu verbessern. Trotz erheblicher
Zeitinvestitionen arbeiten
wir strukturierter und ressourcenorientierter,
weil keine Energien
in diffusen schulischen Prozessen
verloren gehen“, kommentiert
Schulleiter Bonerz den
kompetitiven Aspekt des Lernortes,
für den sich Lehrer wie Schüler
freiwillig entscheiden. win